Autonome Automobile, Smart Cars, KITT, Transformers und James Bond Autos haben alle gemeinsam dass sie ohne Fahrer fahren können. Aber wollen wir in unserem eigenem Auto nur mehr Beifahrer sein?


Als Automobil Fan ist meine klare Antwort NEIN. Ich möchte selbst meinen Weg bestimmen können, denn das ist für mich ein Stück Freiheit. Aber in einem gewissen Mass legen wir jetzt schon viele Entscheidungen in Computer gesteuerte „Hände“ (ja es sind keine Hände ich weiß).

Mobilegeeks.de hat einen interessanten Artikel über Autonome Fahrzeuge verfasst in welchem 7 wichtige Punkte angesprochen werden (Autonome Fahrzeuge: Bitte haben sie Geduld!). Dieser Artikel zeigt schön die Realität welche wir tag täglich auf der Strasse erleben und das diese kein Ponyhof ist.

In einer gewissen Weise haben wir ja bereits Entscheidungen und Tätigkeiten abgegeben. So verlassen wir uns auf die Ortskenntnis unseres Navigationsgerätes, auf die richtige Wahl des Gangs unseres Automatikgetriebes, auf die korrekte Kraftverteilung auf die Räder, auf die richtige Wahl des passenden Lichtes oder auf die restliche Reichweite.

Alles Sensoren und Systeme welche uns jetzt schon die Arbeite abnehmen und erleichtern. Selbst ein Tempomat ist ein perfektes Beispiel dafür, wir verlassen uns blind darauf das dieser auch wirklich die eingestellte Geschwindigkeit nicht überschreitet bzw. hält.

Wieso sollen wir nicht dann gleich auch dien Einhaltung des Abstandes zum Vordermann in die Hände dieser Sensoren legen? Wir verlassen uns auf genau diese System ja auch schon beim Ein- und Ausparken. Wieso sollen wir nicht das Auto die Wahl der korrekten Geschwindigkeit komplett überlassen wenn wir jetzt schon die Wahl des richtigen Ganges und die Einhaltung der Geschwindigkeit desinteressiert links liegen lassen?

Wer ganz laut „WEIL ES EIN STÜCK MEINER FREIHEIT IST!“ schreit kann sich vorstellen wie er eine mit dem Schraubenschlüssel drüber bekommt. Es hat hier nichts mit Freiheit zu tun, sondern im großen Stil mit der Unfähigkeit der Technik. Sie ist einfach nicht nicht so weit. Im Artikel oberhalb könnt ihr gut nachlesen wo die ersten (offensichtlichen) Probleme zu finden sind. So zählen schwer erfassbare Verkehrszeichen sicher genauso wie Softwarefehler.

Ich zitiere jetzt einfach mal Daniel welcher den Mobilegeeks Artikel treffend kommentiert hat:

…selbst ein Abstandstempomat neigt dazu manchmal sicherheitshalber den Anker zu werfen. Der Nachfahrende könnte dann Teilschuld einfordern.

Auch die Systeme sind nicht fehlerfrei! Denke wir doch nur mal in Richtung Software Updates bei einem Computer oder Handy. Diese Updates werden im Regelfall nicht eingespielt um neue Features hinzu zufügen sondern um Fehler zu beheben. Mir persönlich ist ein Software Fehler am Handy lieber als bei meinem Auto, denn beim Handy geht es im schlimmsten Fall nicht um Menschenleben.

Nehmen wir als Beispiel das Model S von Tesla. Meiner Meinung nach ein wunderschönes und faszinierendes Auto, welches die Zukunft versucht jetzt schon zu zeigen. Tesla bewirbt auf der ihrer Homepage alle möglichen System die das Leben vereinfachen sollen.

autopilot Ein Autopilot, Spurwechselautomatik und unterhalb sogar die Autopilot-Parkautomatik. Alles System die sich toll lesen, aber die Frage in den Raum werfen „Was wäre wenn?“.

Was wäre wenn ein Sensor der Spurwechselautomatik  eine falsch Information sendet? Wie sieht dann hier die Schuldeingeständnis aus?

Ich bin mir sicher das Tesla hier sich viele Gedanken gemacht und sehr viele Sicherheitsmechanismen eingebaut hat um so etwas zu verhindern. Aber kann ein Softwarefehler auch verhindert werden?

 

Ich für mich persönlich finde diese Systeme super, interessant und sie lassen einfach mein Geek Herz höher schlagen. Wenn ich mein Geld selbst drucken könnte oder es einfach von meinem Geldbaum im Garten pflücken könnte, so würde ein Tesla Model S sicher in meiner Garage stehen neben einer Lotus Elise (denn die kennt solche Sensoren nur vom Höhrensagen).